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Bemerkungen...
in GRÜN sind auch
Hinweise für den
Figuranten
   
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Geschädigte Vitalfunktionen  
eine kleine Lektion für den Figuranten  

Wir haben es... stets mit einem Menschen zu tun, einem Individuum, einem
"E i n z e l w e s e n"  das auf Ereignisse immer und überall unterschiedlich reagieren kann.

Eine gut realisierte Moulage, ein, dem Ereignis abgestimmtes Verletzungsmuster und eine gut gestellte Unfallsituation verführt den Figuranten zum ebenso guten Verhalten, auch wenn wenig schauspielerisches Flair und vorbildliche ERST-HILFE-Kenntnisse vorhanden sind.

   
Versuche... den Verletzten nicht zu spielen, versuche ihn zu "er"leben!
Überspieltes Figurantenverhalten vermindert die Qualität jeder Übung.
Ein verhaltener Figurant dagegen kann keine Übung herabmindern.

Die ERST-HILFE-LEISTENDEN lassen sich automatisch in eine gut gebaute Simulationsatmosphäre führen und üben, als währe das Ganze real.
Wer glaubt - glaub mir - kann Berge versetzen.

   
Das verletzt sein... aber auch Ereignisse, die zu einer Verletzung führen, können momentane, psychische und körperliche Verluste hervorrufen.

Das Erlebte am Menschen führt folglich zu einem ständig wechselnden Ablauf von Ereignissen seelischer und körperlicher Art. Die daraus entstehenden Nachfolgesituationen treten meistens spontan und in gemischter Form auf.

Das Empfinden von Schmerzen, aber auch das Reagieren auf Schmerzen, ist von Mensch zu Mensch verschieden.

   
Das zentrale
Nervensystem
reguliert alle, vom Gehirn ausgehenden und dem Willen unterworfenen Organe.
Das vegetative
Nervensystem
beherbergt die vom Willen weitgehend unabhängigen Funktionen.
  Durch Beeinträchtigungen dieser Zentren, können bewusste und unbewusste Veränderungen des Verhaltens statt finden.

Die Atmung...

ist für den Figuranten das beste Verhaltens-Werkzeug. Es ist optimal imitierbar.
Sie reagiert sehr schnell auf psychische Beeinträchtigungen.

  Emotionale Reaktionen und deren Nachfolgeerscheinungen bilden eine bunte Palette von Verhaltensarten.
   
Eine weitere ... gut imitierbare Hilfe ist das
spontane reagieren auf Geschehen durch Hören und Sehen.
   
Diese Funktionen sind logischerweise nicht simulierbar.
Sie dienen lediglich zum Abrunden der Thematik.
  • die Herztätigkeit (Kreislauf)
  • der Wärmehaushalt
  • Blutdruck u. a.
   
4MoulageSchema Klassische Verhaltensabläufe zeigen Schockpatienten. Sinnvoll sind fachkundige Anweisungen, die im MoulageSchema vermerkt werden können.
Moulage-Galerie
Bedenke: 
Kombinationen 
sind eher die Regel 
als die  Ausnahme 
geschlossen 
Quetsch- 1 2 3 - -
Hämatom
offen 
Schürf- 1 2 3 - -
Platz-Riss- 1 2 3 4 -
Schnitt- 1 2 - - -
Stich-Pfähl- 1 2 - - -
Biss- 1 2 - - -
Splitt- 1 2 - - -
Schuss- 1 2 - - -
thermisch - toxisch 
Brand- 1 2 - - -
Verbrüh- 1 2 - - -
Elektro- 1 2 - - -
Explosion- 1 2 - - -
Kälte- 1 2 - - -
Chem-Gift- 1 2 - - -
zusammenwirkend 
geschädigte Vitalfunktionen
Figurantenverhalten
anschaulich 
von Kopf bis Fuss 
Verletzungsmuster

 

WundLexikon 
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