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Bemerkungen...
in GRÜN sind auch
Hinweise für den
Figuranten
   
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Vergiftung - Verätzung - Sauerstoffdefizit 
durch Laugen - Säuren - Gase - Medikamente - Drogen - tierische Gifte  

Entsteht - durch Kontakt und Einwirkung giftiger Stoffe.
  Die Aggregatzustände können fest, meistens
  staubförmig, flüssig, gas-, dampf- oder dunstartig
  sein.

Verursacher
können sein
- Säuren und Laugen - Kontakt, Oral, Inhalation
- Medikamente - Oral
- Drogen - Oral, Inhalation, Injektion
- Gase und Rauch - Inhalation
- Insektenstiche - Injektion, Kontakt
- Schlangenbisse - Injektion, Kontakt

Charakteristische
Merkmale
  Chemische Stoffe - ausgenommen Phosphor - "verbrennen" die Haut nicht durch Hitze, sondern schädigen sie durch eine chemische Reaktion.
d. h.
Bei Säuren gerinnt Eiweiss und führt zur Koagulationsnekrose
Bei Basen geschieht ein einschmelzen, verflüssigen vom Gewebe, dies führt zum Kolliquationsbrand, der -nekrose
Ein Erklärungsversuch zu den differenzierten Erscheinungsbildern von Säuren und Basen
   
0 bei Einwirkung von Säuren (Flüssigkeiten, Dämpfe)
eine Verätzung
sie geschieht über die Haut, die Luftwege oder den Verdauungstrakt
der kritische pH-Wert für Hautschäden liegt bei 2,5
 

 

Einwirkung auf der Haut
  • säurehaltige Mittel im Haushalt und am Arbeitsplatz haben immer Farb-, Duftstoffe und Emulgatoren integriert.
  • Der "farbige" Anblick eines Gewebeschadens auf der Haut kann auch diesen Mitverursachern zugeordnet werden.
  • Einwirkungszeit und Konzentration der "Mittel" kann alle drei Verätzungsgrade, inklusive Blasen aufweisen.
    I°, II°, III°
  • das Aussehen wenn nicht speziell beschrieben und das Empfinden sind unter Verbrennungen vermerkt.
    .
  • Hautverfärbung grün bei Ameisensäure
    eine farblose, stark sauer riechende und brennend schmeckende Flüssigkeit, u .a. zum (Beizen, Imprägnieren)
  • bronzefarbig, später schwarz nach Schwefelsäure (Autobatterie)
Einwirkung durch den Nahrungs- oder die Atemwege
  • Ihre Ursächlichkeit liegt
    - in der Neugier, z. B. bei Kindern
      (Spül- oder Lösungsmittel)
    - aber auch durch irreleiten, wenn Chemikalien in
      Lebensmittelbehältern aufbewahrt werden.
    - Unvorsichtigkeit
    - Auch suizidale Absichten sind möglich.

  • Eine Bewusstseinsstörung ist meistens vor einer Hautveränderung sichtbar.
    Dennoch ist das Erscheinungsbild der Haut eher blass, da Brechreize oder Übelkeit nicht auszuschliessen sind.
    .
    Verantwortlich für das Verhaltensbild sind die Menge, die Giftkonzentration und die Aufnahmezeit.
    Bei einer Bewusstlosigkeit ist die Erstickungsgefahr gross, da die Luftwege durch Erbrochenes oder der Zunge verschlossen sein können.
0 bei Einwirkung von Laugen Basen (alkalisch reagierende Flüssigkeiten, Dämpfe)
eine Verätzung
sie geschieht über die Haut oder den Verdauungstrakt
der kritische ph-Wert für Hautschäden liegt bei 11.5

Natrium, Kalium, Lithium
reagiert heftig mit Wasser unter
Bildung hochentzündlicher
Gase verursacht Verätzungen

Einwirkung auf der Haut
  • Rötung, selten Blasenbildung
  • Die Haut fühlt sich seifig und glitschig an
  • bei niedrig konzentrierten Laugen treten kaum oder verzögert Schmerzen auf
  • bei hochkonzentrierten sofort
  • Einwirkungszeit und Konzentration der "Mittel" kann alle drei Verätzungsgrade aufweisen.
    I°, II°, III°
  • Folgeschäden bei Verätzungen mit Natrium, Kalium oder Litium.
    Diese Metalle in elementarer Form zünden bei Kontakt mit Wasser spontan. Zur Isolation gegen Wasser wird die Wunde mit Öl abgedeckt, bis alle Restpartikel entfernt sind.

Einwirkung durch den Nahrungsweg

  • Ihre Ursächlichkeit liegt
    - in der Neugier, z. B. bei Kindern
      (Spül- oder Lösungsmittel)
    - aber auch durch irreleiten, wenn Chemikalien in Lebens-
      mittelbehältern aufbewahrt werden.
    - Unvorsichtigkeit
    - Auch suizidale Absichten sind möglich.

  • Eine Bewusstseinsstörung ist meistens vor einer Hautveränderung sichtbar.
    Dennoch ist das Erscheinungsbild der Haut eher blass, da Brechreize oder Übelkeit nicht auszuschliessen sind.
    .
    Verantwortlich für das Verhaltensbild sind die Menge, die Giftkonzentration und die Aufnahmezeit.
    Bei einer Bewusstlosigkeit ist die Erstickungsgefahr gross, da die Luftwege durch Erbrochenes oder der Zunge verschlossen sein können.
0 bei Medikamenten (Pulver-, Tabletten-, Kapselform oder als Flüssigkeit)
eine Vergiftung
sie geschieht über den Verdauungstrakt

Schlaf- und Beruhigungsmittel
bewirken ein Herunterfahren
körperlicher oder geistiger
Aktivität

 

  • Verursacher sind
    - Schlaf-, Beruhigungs-, Aufputsch-
       oder Schmerzmittel
    - Entstehungsgrund ist meistens durch Verwirrtheit bei
      älteren Menschen, Verwechslung, Unachtsamkeit, Neugier,
      Suizidversuch oder Tötungsabsicht.
    .
  • Eine Bewusstseinsstörung ist vor einer Hautveränderung erkennbar.
    Dennoch ist das Erscheinungsbild der Haut eher blass, da Brechreize oder Übelkeit nicht auszuschliessen sind.
    .
    Verantwortlich für das Verhaltensbild sind immer die Menge und die Aufnahmezeit.
    Bei einer Bewusstlosigkeit ist die Erstickungsgefahr gross, da die Luftwege durch Erbrochenes oder der Zunge verschlossen sein können.
  • Das Erscheinungsbild kann die Haut blass und leicht bläulich erscheinen lassen, da Lähmungserscheinungen der Atemwege mit einbezogen werden müssen.
    .

    Das entsprechende Requisit und die Verhaltensweise des Figuranten weisen gezielt auf die gewünschte Vergiftung hin. Sie ist vom Übungsleiter zu definieren.
0 durch Drogen (Pulver-, Tabletten-, Kapselform, als Stück [Harz der
Hanfpflanze], Tabak Flüssigkeit oder Dampf)
eine Vergiftung
sie geschieht über den Verdauungstrakt, die Atemwege
(schnupfen, inhalieren, rauchen) oder durch Injektion

Alkohol wird als Nahrungs-,
Genuss- und Rauschmittel
verwendet.

 

Der Begriff " Drogen "
leitet sich vom Adjektiv
"trocken" ab.
Ursprünglich bezeichnete er
getrocknete Pflanzen und
Pflanzenteile, die für Heilzwecke,
als Stimulantia oder auch als
Gewürze genutzt wurden.
.
Durch ihre chemische Zusammen-
setzung wirken sie auf das Zentral-
nervensystem ein und nehmen
dadurch auf das Denken, Fühlen,
die Wahrnehmung und auf das
allgemeine Verhalten Einfluss.

Sie wirken bei jedem und
jedes Mal anders

  • Ursachen:
    - Sucht, Abhängigkeit, Neugier, Mutprobe, Suizid-
      oder Tötungsabsicht.
    .
  • bei Alkohol, Valium ... (Flüssigkeiten, Dämpfe, Tabletten)
    Einwirkung über den Verdauungstrakt oder die Atemwege.
  • Das Erscheinungsbild kann die Haut blass und leicht bläulich erscheinen lassen.
  • Bewusstseinsveränderungen vielfältiger Art, Verlust der Motorik und der Selbsteinschätzung bis hin zur komatösen Bewusstlosigkeit
  • Alkohol, gekoppelt mit Valium schränkt die Herz- Lungenfunktion ein und kann einen Atem- und Herzstillstand zur Folge haben.
    .
  • bei Heroin, Cannabis (Marihuana, Haschisch) LSD und Ecstasy ...
    Einwirkung oral oder über den Atemweg (rauchen)
  • Bewusstseinserweiterung
    es kommt zu optischen, akustischen oder emotionalen Halluzinationen oder zu
    Unwohlsein, Angstzuständen bis hin zu Panikattacken
    .
  • bei Opium, Morphin, Codein ...
    Einwirkung durch Injektion
  • werden Wohlbefinden und Glückszustände ausgelöst
  • narbige Haut, Einstichmarken und Blutergüsse bei Fixern
  • Die Besonderheit der Persönlichkeitsstruktur ist typisch. Eingeschränkte Vitalfunktionen sind die Regel.
0 bei verdorbenen Lebensmitteln, Pflanzen und Pilzen
eine Vergiftung
sie geschieht durch den Verdauungstrakt
 
  • Entstehungsgrund ist meistens
    - durch Verwechslung,
      Unachtsamkeit, Neugier, Mutprobe, Suizidversuch oder
      Tötungsabsicht.
  • Mikroorganismen, Bakterien (Salmonellen), Viren auch Gifte von Pflanzen und Pilzen sind unter diesem Thema einzureihen.
  • Der Schweregrad einer Infektionen kann von leichten Magen-Darm-Beschwerden, Erbrechen, Durchfall, Atem-Kreislaufstörungen bis hin zu tödlichem Verlauf reichen.
  • durch die beschriebenen vitalen Einschränkungen ist ein blasser Teint anzunehmen
0 bei Pestizid Pflanzenschutzmittel
als Flüssigkeit, Pulver- oder in Granulatform
eine Vergiftung
sie geschieht über die Haut und/oder durch den Verdauungstrakt
Pestizid
von lat. pestis = Seuche
caedere = töten
ist eine aus dem englischen
Sprachgebrauch übernommene
Bezeichnung für chemische
Substanzen, die lästige oder
schädliche Lebewesen töten,
vertreiben oder in Keimung,
Wachstum oder Vermehrung
hemmen.

Pestizide
werden vor allem in der
Landwirtschaft und in Gärten
eingesetzt.

  • Entstehungsgrund für Unfälle ist meistens
    - ein Verwechseln,
      auch Unachtsamkeit, Neugier, Mutprobe, seltener
      Suizidversuch
      oder Tötungsabsicht.
  • Schädlingsbekämpfung, Pestizide [Blausäure] Pflanzenschutz, Herbizide ergeben meistens harmlose Hautreaktionen wie sie bei Säure- oder Laugenverätzung
    zu beobachten sind.
  • Brennen, Jucken
  • Werden Dämpfe durch die Atemwege aufgenommen, kann
    erschwerte Atemtätigkeit bis zur Bewusstlosigkeit führen
    .
  • Einwirkung über den Nahrungsweg kann schwerwiegendere Folgen haben, da auch Mikroorganismen und Viren integriert sein können.
  • Die Bandbreite kann sein: Bewusstseinsveränderung, Erbrechen, Durchfall, Atem-Kreislaufstörungen bis hin zur lebensbedrohlichen Situationen
0 bei Gasen und Rauch
eine Vergiftung (Verbrennungen siehe offenes Feuer - Sprengmittel)
sie geschieht durch Inhalation und über den Verdauungstrakt

Durch Feuer entstehen Hitze
und
Rauch (Rauchgas).

Rauch besteht hauptsächlich aus
giftigen, ätzenden Gasen und
Russpartikeln.
Durch die heisse Luft wird die
Lunge zusätzlich stark erhitzt.
Es kann zu inneren Ver-
brennungen der Schleimhäute
kommen.

Durch den eingeatmeten Rauch
bewirken Schadstoffe eine
Vergiftung, die eine zusätzliche
Schädigung der Lunge bewirken
können.

  • Verursacher sind
    - Rauch, Gase resp. Gasgemische, Russ
      und mögliche Hitze.
  • Entstehungsgründe können sein:
    - Auto-, Wohnungs- oder
      Zimmerbrände, verbrennen von Kunststoffen.
    .
  • Das Erscheinungsbild lässt die Haut blass und leicht bläulich erscheinen und ist mit Russpartikeln übersäht.
  • an den Eingängen der Nase, an den Lippen und in den Ohrmuscheln sind Russpartikel konzentrierter vorhanden.
  • Kopfschmerzen, Kratzen im Hals, Hyperventilation, Hustenreiz, Schwindel, Bewusstseinstrübung,
  • Atem- und Kreislauflähmung, Erstickung
  • hellrote Verfärbung der Haut durch Blausäure
  • verbrennen Kunststoffe, sind eine Vielzahl von giftigen Dämpfen massiv lungenschädigend.
    bediene dich auch unter Gasflaschen
    .
  • Gärgase
  • Verursacher sind: Gärgase  Kohlendioxid (CO2).
    bediene dich unter Sauerstoffmangel / Silos...

    Gasexplosionen
0 bei Sauerstoffmangel - Atemnot auch Betäubung durch Gärgase
ein Sauerstoffdefizit
wenn die "Chemie" der Lunge nicht mehr mitspielt.

Erstickende Gase wie Stickstoff,
Edelgase, Wasserstoff haben zwar
keine eigene Wirkung auf den
menschlichen Organismus,
aber sie können, wenn sie sich
irgendwo anreichern, die Luft und
damit den Sauerstoff verdrängen,
so dass die Atmung erschwert
oder verhindert wird.

Kohlendioxid gehört nicht zu den
erstickenden Gasen, obwohl es
fälschlich oft als solches be-
zeichnet wird.
Kohlendioxid hat in
Konzentrationen von wenigen
Prozenten in der Atemluft eine
deutlich negative Wirkung auf den
Menschen und 10 Prozent Kohlen-
dioxid in der Atemluft können
tödlich sein.

bediene dich daher unter
Kohlenmonoxid CO durch
Brände oder Abgas

Bei den erstickenden Gasen ist die
gleiche Konzentration noch völlig
ungefährlich.

  • Verursacher sind:
    - Höhen über 4000 m (dünne Luft)
       (Bergsteiger, -sportler)
  • - Druckabfall in Flugzeugen, auch Fallschirmspringer und
      Luftballonfahrer bei langem Aufenthalt in Höhen ohne
      zusätzliche O2-zufuhr.
  • anfänglich tückische Symptome können sein:
    Euphorie, Selbstvertrauen, ein allgemein gutes Gefühl empfinden, dann jedoch Konzentrationsschwierigkeiten und eingeschränktes Urteilsvermögen.
  • Ein Zitat: Steige weiter oder bleibe lang genug in derselben Höhe und Du wirst nutzlos. Du wirst vielleicht nicht gleich bewusstlos, aber Du wirst Dich benehmen, als seist Du ziemlich betrunken. An einem bestimmten Punkt wirst Du umfallen wie der Kanari im Weinkeller.
    .
  • verlegte Atemwege, auch durch Fremdkörper wie Speisereste, Nüsse, Knochensplitter und Fischgräten können zur Atemnot mit stöhnender Atmung führen, ein pfeifendes Atemgeräusch, Husten
  • violett bis bläulich verfärbet Haut, Lippen und Fingernägel.
    .
  • Silos, Güllgruben (Bauer) Weinkeller (Winzer) Schnapsbrenner etc.
  • ist die Haut bläulich blass, die Lippen bis tiefblau. Auch die Fingernägel sind bläulich.
  • Sauerstoff wird durch die giftigen, und betäubenden Gärgase verdrängt
  • Krämpfe, Schwindelgefühl, Benommenheit, Bewusstlosigkeit, letztlich Vergiftung und Tod.
    .
  • - Ursachen können sein: Unwissenheit, Leichtsinn
      Unterschätzung und
  • - Unvorsichtigkeit beim Rettungsversuch
    bediene dich auch unter Gasen und Rauch / Gärgas
0 bei Rauch-, Gasexplosionen und Feuerwerkskörpern
Sauerstoffmangel, Vergiftung, Verbrennung und
zahllose Begleitverletzungen

Pyrotechnika
(Feuerwerk-, Filmtechnik)
sind willkürlich ausgelöste,
chemische Veränderungen, die
für bestimmte Bewegungs-, Licht-,
Knall-, Rauch-, Nebel-, Druck-
oder Reizwirkungen hervor-
zurufen.

Feuerwerkskörper
Bei Verbrennungen durch
pyrotechnische Artikel können
kleinste Verbrennungen zusätzlich
Vergiftungen durch die Inhaltsstoffe
der Feuerwerkskörper hervorrufen.

Explosivstoffe sind feste und
flüssige Stoffe ( Stoffgemische),
die bei einer Aktivierungsenergie
eine bestimmte starke chemische
Reaktion durchlaufen, bei der sich
Wärmeenergie und Gase ent-
wickeln.
Sie haben eine expandierende
Wirkung.
Die
Auslösung einer chemischen
Reaktion kann durch Schlag,
Reibung oder (Erwärmung,
Funken, Flamme oder durch
Detonationsstoss erfolgen.


Eine Löschwirkung der inerten
Gase
wird durch die Verdrängung
des Luftsauerstoffes erreicht.
Man spricht hier vom Stickeffekt,
der bei Unterschreitung des für
die Verbrennung erforderlichen
spezifischen Grenzwertes eintritt.

brennbare Gase können unter
Wärmefreisetzung und Flammen-
bildung mit Sauerstoff reagieren.
Wenn ein brennbares Gas
zunächst mit Sauerstoff oder Luft
gemischt und anschliessend einer
Zündquelle ausgesetzt wird,
entsteht eine Explosion. Beispiele
für brennbare Gase sind
Wasserstoff, Methan,
Kohlenmonoxid.

brandfördernde Gase brennen
selbst nicht, sind aber als
Reaktionspartner für eine
Verbrennung unbedingt nötig.
Sauerstoff ist zwar das be-
kannteste, aber nicht das einzige
brand-fördernde Gas. So kann man
z.B. auch Chlor als brandfördernd
einstufen, da es mit Wasserstoff
und mit anderen brennbaren
Gasen explosionsartig reagiert.
Eine besondere Rolle spielen in
diesem Zusammenhang
Öle und
Fette,
die in technischen
Einrichtungen vorhanden sein
können. Beim Zusammentreffen
von Sauerstoff oder anderen
brandfördernden Gasen mit Öl
und Fett kann es z.B. durch den
Druckstossmechanismus zu einer
heftigen Verbrennung kommen.

  • Sprengstoffe, Treibmittel und Feuerwerkskörper (Pyrotechnika)
  • explosive Stoffe / Gemische und Erzeugnisse mit Explosivstoff
  • entzündbare Gase, Aerosole in Dosen
  • unter Druck stehende Gase in -flaschen oder -kessel
  • entzündbare Flüssigkeiten, Feststoffe (Pyrotechnika)
  • selbst zersetzende Stoffe und Gemische, Flüssigkeiten und Feststoffe
  • selbsterhitzungsfähige Stoffe und Gemische
  • Stoffe und Gemische, die in Berührung mit Wasser entzündbare Gase entwickeln
    .
  • Bomben, Granaten, Minen
    militärische oder terroristische Ereignisse
  • Die Spannweite der Heftigkeit geht, auch durch den Luftdruck bedingt, von allen mechanischen Verletzungen, über Verbrennungen, Splitter- und Begleitverletzungen durch eingestürzte Objekte bis hin zu Vergiftungen jeglicher Art.
    bediene dich auch unter Explosion / Sprengmittel
    .
  • entzündbare, explosive Gase
    bei Bahn- und Strassentransporten
  • Verursacher ist
    - die Entzündbarkeit von flüssigen Stoffen
      (Dämpfen) und Gasen. Sie können Massendetonationen,
      Splitterwirkungen, Brand-Wärmefluss und Rauch
      hervorrufen.
  • mechanische Verletzungen jeder Art, Verbrennungen und Verätzungen auf der Haut wie in den Atemwegen sind möglich.
  • Erstickungs-, Vergiftungsgefahr gestörte oder ausgeschaltete Vitalfunktionen sind je nach Exposition wahrscheinlich.
    .
  • Nach dem chemischen Reaktionsvermögen sind Gase in drei Gruppen einzuteilen:
    - Die inerten, als Brand- und Explosionsschutz in Lagertanks,
      Tankern in der Schifffahrt) beim "löschen" der Ladung etc.
    - die brennbaren und
    - die brandfördernden Gase.
    .
     Jede dieser Eigenschaften schliesst die beiden anderen aus.
  • Gasflaschen, brennbare Flüssig-Gase
    im Haushalt, auf dem Campingplatz, als Wärmespender im Vorraum oder Garten.
  • Verbrennungen, Splittereinsprengungen und Begleitverletzungen jeglicher Art sind möglich.
  • Erstickungsgefahr in geschlossenen Räumen durch das Verdrängen des Sauerstoffs, gestörte oder ausgeschaltete Vitalfunktionen sind je nach Exposition wahrscheinlich.
    .
  • Verursacher sind
    - technisch bedingte Fehler wie defekte
      Behälter, jedoch meistens sind verhaltensbedingte
      Übertretungen wie unsachgemässes Handhaben,
      Unvorsichtigkeit oder Leichtsinn.
      siehe auch Explosion/Gasflaschen oder
      bediene dich unter Kälte
    .
  • Verflüssigte Gase und Trockeneis
    bediene dich unter Kälte
  • Brennbare Flüssigkeiten
    Benzin, Verdünnung, Lösemittel, Lacke, Kleber
  • Zündquellen können sein:
      - Wärmeenergie wie: offenes Feuer, heisse Oberflächen, Funken
        durch Kurzschluss, Blitz, Entladung statischer Elektrizität, oder
        Reibung.
  • Brand- und Explosionsverletzungen
  • Vergiftungserscheinungen durch Rauch
  • Feuerwerkskörper
    bengalisches Feuer ein pyrotechnischer Effekt
  • sie können neben Splittereinsprengungen, Explosionsverletzungen und Verbrennungen - meistens nicht über II°
  • durch das Freisetzen schwefelhaltiger Gase und deren Gemische mit Feinstaub kann
  • Schwindel, Hustenreize bis hin zu Atemnot die Folge sein
    bediene dich auch unter Explosion / Feuerwerk...
0 bei Kohlenmonoxid CO durch Brände oder Abgas
ist farb-, geruch- und geschmacklos
ein Atemgift durch Inhalation

Die grössten Quellen sind
Verkehr, Haushalte, Klein-
verbraucher, Industrie, Kraft-

und
Heizungen.

Natürliche Quellen sind z. B. die
Vegetation und die Weltmeere,
Vulkangase sowie Photodis-
soziation und elektrische Entlad-
ungen in der höheren Atmosphäre.

  • Kohlenmonoxid ist Bestandteil von Brenngasen, die zum Heizen, Schweissen und Ähnlichem verwendet werden.
  • Verursacher sind
    - im Alltagsgeschehen Abgase von Motoren.
  • Die Haut des Körpers scheint hellrot verfärbt. Gut sichtbar an Wangen und Lippen.
  • Ödemflüssigkeit aus Nase und Mund möglich.
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Herzklopfen
  • rauschartiger Zustand
  • Krämpfe, Bewusstlosigkeit ,Atemlähmung und Stillstand des Kreislaufes
0 beim Insektenstich oder Zeckenbiss
mit möglichen allergischen Reaktionen
Bienen, Wespen, Hornissen, Hummeln, Mücken, einige Ameisenarten (rote Feuerameise)

Bienen, Hummeln, Wespen und
Hornissen sind mit einem
Stachelapparat ausgerüstet, den
sie zur Verteidigung oder zum
Jagen einsetzen. Beim Stich
injizieren sie ein Gift, das beim
Menschen milde lokale bis
gefährliche allergische allgemeine
Beschwerden auslöst.

Die Zecke, sie ist das Übel des
Sommers und lauert im Unterholz,
auf Gräsern und Farnen.
Ihr Biss kann gefährliche Folgen
haben.

  • Insekten sind in der warmen Jahreszeit aktiv.
    Ihre Angriffs- resp. Verteidigungsaktion zeigen
  • neben einer umschriebenen Quaddel eine Rötung.
  • sie sind ärgerlich, brennen, ergeben Juckreiz oder Schmerzen
  • Bei einer allergischen Reaktion reicht die Bandbreite von einer allergisch bedingten, lokal begrenzten Hautschwellung, Übelkeit, Kopfschmerzen bis hin zu Atemnot, Bewusstlosigkeit, Kreislaufkollaps und lebensbedrohlichem Schock.
  • Ersticken bei Stich auf Zunge oder im Rachen
  • Angst und Panik kann eine bereits eingeschränkte Körperfunktion noch begünstigen.
    .
  • Zecken, resp. ihre Bisse können eine Vielzahl von Krankheiten übertragen
  • Eine anfänglich schmerzlose, lokale Hautrötung, die Stunden nach dem Zeckenbiss auftritt
  • Die Zecke ist als dunkler, runder Punkt zu erkennen.
    (seine "Grösse" richtet sich nach dem bereits aufgesogenem Blut)
  • nach Wochen oder Monaten
    können Juckreiz, Brennen, Ermüdungserscheinungen, Lymphknotenschwellungen und allgemein grippeähnliche Symptome auftreten.
0 beim Schlangenbiss - meistens eine Verteidigungsreaktion
[CH-Schlangen sind: Kreuzotter und Juraviper]
 
  • Schmerzende Schwellung mit bläulicher Verfärbung.
  • Bissmarke (wie Doppelpunkt)
  • kann zu einer Risswunde werden, wenn nach dem Biss ein blitzartiges Wegziehen erfolgt.
    .
  • Der Biss einer Kreuzotter oder Juraviper führt in seltenen Fällen zu Lähmungen.
    Durch das Nervengift kann Atemnot auftreten.
  • Durch das Sekret bedingt ist es möglich, dass die Zone nahe der Bissstelle bläulich aussieht.
    Mehrheitlich treten diese Symptome nicht auf.
  • Schmerzen halten sich in Grenzen.
  • Zu den eher seltenen Vergiftungserscheinungen zählen, Übelkeit, Erbrechen, Herzklopfen, Krämpfe, evt. Schwindel und Bewusstseinstrübung.
    Wikipedia

Mögliche Symptome, wenn eine Gifteinwirkung vorliegt

  • Bissmarke (wie Doppelpunkt) Entzündungserscheinung, Ödem
  • Schmerzen
  • Schädigung der Blutzellen und -gefässe
  • innere Blutungen, Kreislaufschock
  • Schädigung von Muskel-, Haut- und Bindegewebe
  • starke Schmerzen
  • Nekrosen, Sehstörungen
  • Schädigung von Muskelgewebe
    Muskelschwäche
  • Schädigung der Herzzellen
    Arrhythmie, Herzstillstand
  • Wirkung auf das Nervensystem
    Lähmung, Krämpfe, Delirien
  • Wirkung auf die Blutgerinnung
    Thrombosen
  • Schwellung und Wärmegefühl im betroffenen Körperteil, Spannungsgefühl und Schmerzen in Fuss, Wade und Kniekehle.
  • gerötete und gespannte Haut, bis Blaufärbung
  • Giftallergie
  • anaphylaktische Reaktionen und -Schock

Harmlos sind Schädigungen, die sich oberflächlich zeigen, auf kleine Regionen beschränkt sind und die Vitalfunktionen kaum beeinträchtigen.

Bedrohlich sind Schädigungen, die umfangreich Körperteile bis zur Zerstörung treffen und die Vitalfunktionen psychischer und körperlicher Natur stark beeinträchtigen oder ausschalten.
Moulage-Galerie
Bedenke: 
Kombinationen 
sind eher die Regel 
als die Ausnahme 
geschlossen 
Quetsch- 1 2 3 - -
Hämatom
offen 
Schürf- 1 2 3 - -
Platz-Riss- 1 2 3 4 -
Schnitt- 1 2 - - -
Stich-Pfähl- 1 2 - - -
Biss- 1 2 - - -
Splitt- 1 2 - - -
Schuss- 1 2 - - -
thermisch - toxisch 
Brand- 1 2 - - -
Verbrüh- 1 2 - - -
Elektro- 1 2 - - -
Explosion- 1 2 - - -
Kälte- 1 2 - - -
Chem-Gift- 1 2 - - -
zusammenwirkend 
geschädigte Vitalfunktionen
Figurantenverhalten
anschaulich 
von Kopf bis Fuss 
Verletzungsmuster

Die
charakteristischen Merkmale der Verletzungen beschränken sich auf das Augenfällige

Die
Angaben für den "Verletzten" beschränken sich
auf das Naheliegende

 

 

Chemie im Alltag

Eine gut beobachtbare chemische Reaktion ist die Verbrennung

Haarfärben, Verbrennungs-
motoren, Handy-Displays, Waschmittel, Dünger, Arzneimittel u. v. m.

Wikipedia-Beispiele

 

Einwirkungsmenge...

-Dauer und
-Häufigkeit

...ergibt die Dosis

Beim Darstellen gezielter Chemieunfallsituationen sind die entsprechenden Fachleute mit einzubeziehen.

WundLexikon 
Seite 15 + 16