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Bemerkungen...
in GRÜN sind auch
Hinweise für den
Figuranten
   
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meist offene Verletzung 
durch Beissen 

Entsteht
 
- durch Hunde oder Katzen
  meist bei Aggressions- oder Jagdverhalten.
  Aggression als offensiver Angriff oder Abwehr zur defensiven
   Verteidigung.

- durch Menschen

- bei CH-Schlangen
  als Abwehr- oder Verteidigungsreaktion.
- durch giftige Bisse von exotischen Tieren in Gefangenschaft
  als Abwehr-, Verteidigungs- oder Angriffsaktion


Verursacher
können sein
in der Schweiz meistens Hunde, oder Katzen
- die Fang- und Reisszähne Krallen siehe Kratzer
- Zähne von CH-Schlangen
- seltener von exotischen Tieren in der Gefangenschaft

- Zähne von Menschen
    "Menschenbisse"
  - meistens bei Schlägereien
      wenn ein Faustschlag die Zähne des Gegners trifft.
  - bei Sexualdelikten
     eine Affekt- oder Verteidigungsaktion
  - bei Kindern
    im Spiel oder Zank
  - bei psychisch behinderten Menschen
     meistens eine motivationale Handlung
  - nach dem "Liebesbiss"
     eine kommentarlose, jedoch dankbare Ersthilfeleistung


Charakteristische
Merkmale
0 bei Hunden und Katzen
 
  • Fang- und Reisszähne können von einer bescheidenen Bissmarke bis hin zum massiven Beschädigen von Muskulatur, Sehnen, Gelenke und Knochen reichen.
  • Die Gefahr einer Wundinfektion Tollwut-Virus ist wahrscheinlich.
  • Bissverletzungen sollen immer der Polizei gemeldet werden.
  • Schmerzen und Bewusstseinsveränderungen sind der Verletzung angepasst denkbar.
  • Vom Unfallhergang bedingt dürfen Angst- ja sogar Schockzustand nicht ausgeschlossen werden.
0 Menschenbisse können
 
  • von einer bescheidenen, rundlich ovalären Bissmarke bis zur eröffneten Haut reichen.
  • Schürfspuren, Einblutungen und Perforationen sind typisch.
  • Die Gefahr von einer Wundinfektion ist sehr wohl denkbar.
  • Schmerzen und Bewusstseinsveränderungen sind der Verletzung und der momentanen Emotion angepasst denkbar.
0 siehe auch Gift
ein CH-Schlangenbiss zeigt
 
  • eine Bissmarke (wie Doppelpunkt)
  • kann die Bissstelle durch das Gift bedingt anschwellen-
  • und die angrenzenden Hautpartien röten lassen
  • starker Schmerz auslösen
  • später Kopfschmerzen, Brechreiz, Übelkeit, Schwindelgefühle, Atemnot, Herz- Kreislaufbeschwerden und Schock hervorrufen.

bei giftigen Bissverletzungen sind siehe Gift

  • unterschiedliche Symptome erkennbar Gegengift
  • sie können allgemein zu Blutungen
  • schweren Gewebeschäden
  • Kreislaufstörungen, Lähmungserscheinungen bis zu Herzversagen reichen.

Harmlos sind Erscheinungsbilder, die sich oberflächlich zeigen und auf Regionen beschränkt sind, die vorweg schwerwiegende Schädigungen ausschliessen.
Über das Ausmass geben in der Regel veränderte, oder nicht mehr vorhandene Vitalfunktionen Auskunft.
Mitbestimmend sind zudem immer das Schadenereignis, der emotionale Zustand und die Unfallsituation.

Sowohl Tier- als auch Menschenbisse bergen die Gefahr schwerer Wundinfektionen.

Bedrohlich sind Erscheinungsbilder, die in die Tiefe gehen und inwendig weitere Schäden vermuten lassen.
Über das Ausmass geben in der Regel nicht mehr vorhandene Vitalfunktionen Auskunft. Gleichsam sind Pfählungen zu beurteilen.
Schadenereignis und Unfallsituation sind in der Beurteilung einzubeziehen.
Moulage-Galerie
Bedenke: 
Kombinationen 
sind eher die Regel 
als die Ausnahme 
geschlossen 
Quetsch- 1 2 3 - -
Hämatom
offen 
Schürf- 1 2 3 - -
Platz-Riss- 1 2 3 4 -
Schnitt- 1 2 - - -
Stich-Pfähl- 1 2 - - -
Biss- 1 2 - - -
Splitt- 1 2 - - -
Schuss- 1 2 - - -
thermisch - toxisch 
Brand- 1 2 - - -
Verbrüh- 1 2 - - -
Elektro- 1 2 - - -
Explosion- 1 2 - - -
Kälte- 1 2 - - -
Chem-Gift- 1 2 - - -
zusammenwirkend 
geschädigte Vitalfunktionen
Figurantenverhalten
anschaulich 
von Kopf bis Fuss 
Verletzungsmuster

Die
charakteristischen Merkmale der Verletzungen beschränken sich auf dasAugenfällige

Die
Angaben für den "Verletzten" beschränken sich
auf das Naheliegende

WundLexikon 
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